Sicherheitstraining (SHT) für Motorradfahrer
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Videosequenz einer Ausfahrt (zum Öffnen Doppelklick aufs Bild)
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GRUNDKURS Das
Motorrad-Sicherheitstraining der Verkehrswacht Ehingen steht unter dem
Motto „Gefahren
erkennen – Gefahren vermeiden – Gefahren bewältigen“. Motorradfahren,
als eine der schönsten motorisierten Fortbewegungsformen ist leider nicht
ganz ungefährlich. Dies nicht nur für Junge Fahrer und „alte Hasen“
sondern ganz besonders auch für Wiedereinsteiger. Die
Verkehrsunfallstatistik spricht leider eine deutliche Sprache und weist
bundesweit eine Zunahme bei den schweren Verkehrsunfällen mit Motorrädern
aus. Unfallursache
ist hier meistens menschliches Versagen und die damit verbundene fehlende
Maschinenbeherrschung, und das nicht erst in der Gefahrensituation. Durch
ein Sicherheitstraining mit dem Motorrad (dies gilt übrigens auch für
Pkw) können diese Gefahren minimiert werden. Erfahrene
Moderatoren der Verkehrswacht Ehingen führen Sicherheitstrainings
(Eintageskurse) nach den
Standards des Deutschen Verkehrsicherheitsrat (DVR) durch, dass im
wesentlichen folgende Inhalte hat. Nach
einer kleinen Vorstellungsrunde geht es auf den Übungsplatz und wir führen
einen kleinen Technikcheck
an Mensch und Maschine durch. Ist die Maschine verkehrssicher, stimmt
der Luftdruck, was ist die Technik imstande zu leisten, tragen
wir die richtige Schutzkleidung ? Im
Anschluss
fahren wir Fahrer und Maschine bei ein paar „Gymnastikrunden“
warm. Es
folgen die sehr wichtigen Langsamfahrübungen. Beherrschen
der Maschine beim Fahren am Lenkanschlag, Stabilisieren des Motorrades
beim Durchfahren einer Spurgasse, Gezielte stabilisierende Blickführung, Wenden aus dem Stand
und vieles mehr; nur wer sein Maschine langsam fahrend im
Griff hat dem gelingt dies
auch auch bei höheren Geschwindigkeiten. Verschiedene
Fahrstile wie „Legen“ und „Drücken“ erfahren wir bei einem Slalomparcours. Sehr
wichtige und anspruchsvolle Übungsteile sind Bremsen
und Bremsen
und Ausweichen. Bremsen
mit blockierten Hinterrad; nur mit dem Vorderrad, optimal, gegebenenfalls
unter Ausnutzung der vorhandenen technischen Möglichkeiten (ABS) bei
unterschiedlichen Fahrbahnbedingungen sind die Hauptpunkte. Unglaublich
was mit unseren Maschinen alles möglich ist. Die
Fahraufgabe geht über in eine Kombination aus Bremsen und Ausweichen Die
richtige Reihenfolge der einzelnen Schritte ist hier besonders wichtig. Hier
kommt auch die Lenkimpulstechnik, die
auch noch speziell in einer Fahraufgabe trainiert wird, zum Einsatz. Kurvenfahren, mit
erfahren der eigenen Schräglagenreserven auf der Kreisbahn, Ausweichen in der Kurve
sind weitere Inhalte des Sicherheitstrainings. Selbstverständlich
kommt natürlich die Theorie zu Fragen der Fahrphysik und Pausen mit Benzingesprächen nicht zu kurz.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem Aufbaukurs ist ein Grundkurs der nicht länger als ein Jahr zurückliegt. Die Erfahrungen haben aber gezeigt dass die Teilnahme an zwei Grundkursen durchaus sinnvoll ist. Beim Aufbaukurs geht es in den Realverkehr auf die Straße. Nachdem wir auf dem Übungsgelände nochmals die wichtigsten Bestandteile des Grundkurses in Erinnerung gerufen haben wollen wir verschiedene Kurventechniken mit der richtigen Blickführung üben und die Ideallinie für die unterschiedlichsten Kurven finden. Danach beginnt unsere ca. 110 km lange Ausfahrt bei der wir uns gegenseitig prüfen und andere Verkehrsteilnehmer auf „ihrer“ Ideallinie beobachten. Die Ausfahrt wird durch eine Pause im Lautertal unterbrochen wo wir uns stärken können um anschließend zur Abschlussbesprechung zum Ausgangspunkt zurück zu kehren. Je nach technischer Möglichkeit werden wir ein paar Videosequenzen aufnehmen und besprechen. |